Spiel schafft Klarheit.
Shownotes
In Folge 16 von “Klarheit statt Coaching” geht es um eine Grundhaltung, die mich seit meiner Theaterzeit begleitet: SPIELEN.
Nicht im Sinne von “Entdecke das Kind in dir”. Sondern im Sinne von: Entdecke den Spieler in dir.
Eine Probe ist kein Ort, an dem einfach so lange wiederholt wird, bis etwas irgendwann richtig ist. Sie ist ein Möglichkeitsraum. Varianten werden ausprobiert, verworfen, verändert. Und selbst eine schlechte Idee kann wertvoll sein, weil wir danach mehr wissen als vorher.
Was im Theater selbstverständlich ist, lässt sich auch auf Unternehmen, Führung und den Alltag übertragen. Gerade dort, wo viel auf dem Spiel steht, müssen wir nicht aufhören zu spielen. Wir müssen nur die Größe des Spielzugs dem Risiko anpassen.
Pilotprojekte, Testphasen, Prototypen und Simulationen sind im Grunde genau das: Spielräume mit begrenztem Risiko.
Und vielleicht wird diese Fähigkeit in Zeiten künstlicher Intelligenz sogar wichtiger. Denn wenn Struktur, Vorbereitung und Variantenbildung immer stärker unterstützt werden können, bleibt uns Menschen mehr Raum für das, was wir besonders gut können: reagieren, improvisieren und gemeinsam etwas entstehen lassen, dessen Ergebnis vorher nicht vollständig feststeht.
Die Kernthese dieser Folge:
“Spiel schafft Klarheit.”
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