Alle Episoden

Warum habe ich das nicht gesagt?

Warum habe ich das nicht gesagt?

‧ 19m 16s

Das Gespräch ist vorbei. Die Tür fällt zu. Und plötzlich fallen dir all die guten Argumente und treffenden Formulierungen ein, die du eigentlich hättest sagen wollen.

Warum haben wir ausgerechnet in entscheidenden Gesprächen manchmal nicht die richtigen Worte? Warum rechtfertigen wir uns, geben nach oder versuchen, unserem Gegenüber zu gefallen, obwohl wir uns etwas ganz anderes vorgenommen hatten?

In dieser Folge geht es um emotionale Belastung, unterschiedliche Perspektiven, Körpersprache und die Frage, was gute Gesprächsvorbereitung wirklich ausmacht.

Anhand eines möglichen Kündigungsgesprächs und meiner Erfahrungen aus dem Theater zeige ich, warum es nicht reicht, nur die eigenen Argumente zu kennen.

Denn...

Die Macht der Verzögerung

Die Macht der Verzögerung

‧ 15m 7s

Wie schnell reagierst du, wenn du unter Druck gerätst?

Wir erklären uns, rechtfertigen uns, machen Zugeständnisse oder antworten, bevor wir überhaupt wissen, was wir eigentlich sagen wollen.

Im Theater gibt es dafür ein interessantes Gegenprinzip: das Retardieren. Eine erwartete Reaktion wird bewusst verzögert - und genau dadurch entsteht Spannung.

In dieser Folge geht es darum, was wir davon für Gespräche, Konflikte und Verhandlungen lernen können. Um Hoch- und Tiefstatus, Mimik und Gestik, das Aushalten von Stille und um ein erstaunlich wirksames Wort in Verhandlungen: “schwierig”.

Denn Souveränität zeigt sich vielleicht nicht nur darin, dass wir wissen, was wir sagen wollen....

Melio...was?

Melio...was?

‧ 10m 21s

“Alles wird gut.”
Vielleicht.

“Es bringt doch sowieso nichts.” Vielleicht nicht.

Zwischen blindem Optimismus und resigniertem Pessimismus gibt es eine dritte Haltung: Meliorismus.

Die Idee dahinter ist erstaunlich einfach: Es könnte besser werden. Aber dafür müssen wir wahrscheinlich etwas tun.

In dieser Folge geht es darum, warum Veränderung keine Erfolgsgarantie braucht, warum Scheitern zum Verfahren gehört und weshalb irgendwann der Punkt kommt, an dem Denken nicht mehr reicht und wir eine echte Erfahrung brauchen.

Und um eine Entdeckung: Vielleicht beschreibt Meliorismus ziemlich genau die Haltung, die hinter “Klarheit statt Coaching” schon die ganze Zeit steckt.

Nicht perfekt. Aber besser.

“Wir sind situative Wesen.”

“Wir sind situative Wesen.”

‧ 68m 36s

In Folge 17 von “Klarheit statt Coaching” treffe ich Alexander Simon.

Wir kennen uns seit dem Jahr 2000 aus dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Alexander ist Schauspieler, Regisseur und Professor für Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.

Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist meine These aus der letzten Folge: “Spiel schafft Klarheit.”

Alexander bestätigt sie - aber viel interessanter ist, wie er sie erweitert.

Wir sprechen darüber, warum 98 Prozent einer Probe verworfen werden können und trotzdem wertvoll sind. Warum Schauspiel ein Übungsberuf ist. Warum Sicherheit für junge Schauspielstudierende heute oft wichtiger geworden ist als Freiheit. Warum Angst nicht...

Spiel schafft Klarheit.

Spiel schafft Klarheit.

‧ 29m 3s

In Folge 16 von “Klarheit statt Coaching” geht es um eine Grundhaltung, die mich seit meiner Theaterzeit begleitet: SPIELEN.

Nicht im Sinne von “Entdecke das Kind in dir”. Sondern im Sinne von: Entdecke den Spieler in dir.

Eine Probe ist kein Ort, an dem einfach so lange wiederholt wird, bis etwas irgendwann richtig ist. Sie ist ein Möglichkeitsraum. Varianten werden ausprobiert, verworfen, verändert. Und selbst eine schlechte Idee kann wertvoll sein, weil wir danach mehr wissen als vorher.

Was im Theater selbstverständlich ist, lässt sich auch auf Unternehmen, Führung und den Alltag übertragen. Gerade dort, wo viel auf dem Spiel...

Jeder braucht eine andere Regie

Jeder braucht eine andere Regie

‧ 14m 41s

Wenn Menschen unterschiedlich sind - warum sollten wir sie dann alle gleich führen?

In Folge 15 von “Klarheit statt Coaching” geht es um einen verbreiteten Irrtum in der Führung: die Vorstellung, Fairness bedeute Gleichbehandlung.

Der eine Mitarbeiter braucht Freiraum und möchte einfach gute Arbeit machen. Der nächste braucht ständig neues Futter, Herausforderungen und größere Zusammenhänge. Ein anderer testet permanent Grenzen und braucht gerade deshalb Klarheit und Konsequenz.

Das gemeinsame Ziel kann für alle dasselbe sein. Der Weg dorthin muss es nicht sein.

Ausgehend von meinen Erfahrungen als Theaterregisseur geht es um individuelle Führung, unterschiedliche “Regieanweisungen”, Körpersprache und die Frage, warum...

Wohin - und wer möchte das?

Wohin - und wer möchte das?

‧ 19m 34s

Wir sprechen ständig davon, Menschen “entwickeln” zu wollen. Mitarbeiter sollen wachsen, Verantwortung übernehmen, strategischer denken, Führung übernehmen oder ihr Potenzial besser ausschöpfen.

Aber wer hat eigentlich entschieden, wohin diese Entwicklung führen soll?

In dieser Folge geht es um die Grenze zwischen Förderung und Fremdbestimmung. Um Führungskräfte, die Potenziale sehen. Um Mitarbeiter, die vielleicht etwas anderes wollen. Und um die Frage, warum sich die Entwicklung eines Unternehmens, die Anforderungen einer Rolle und die persönliche Entwicklung eines Menschen nicht automatisch decken.

Ausgehend von meinen Erfahrungen als Regisseur geht es auch darum, wie sehr sich unser Verständnis von Autorität verändert hat - vom...

Zwischen Druck und Vertrauen - Wie Führung sich verändert.

Zwischen Druck und Vertrauen - Wie Führung sich verändert.

‧ 59m 26s

Ich melde mich aus der Sommerpause zurück - mit einem Gespräch, auf das ich mich besonders gefreut habe.

Andreas Baehr ist Inhaber von Bärenkälte, mein ehemaliger Chef, heute mein Freund und mein Gesprächspartner aus 42 gemeinsamen Folgen des internen Bärenkälte-Podcasts.

Wir kommen aus ziemlich unterschiedlichen Welten. Andreas aus Handwerk, Unternehmertum, Technik, Konsequenz und wirtschaftlicher Verantwortung. Ich aus Theater, Beratung, Personalarbeit und einem deutlich stärkeren Harmoniebedürfnis.

In dieser Folge sprechen wir darüber, was diese Unterschiede mit unserer Zusammenarbeit gemacht haben.

Über die härteste Entscheidung seines Unternehmerlebens. Über Druck und Konflikte. Über Vertrauen und Verlässlichkeit. Über Fachkräfte, die plötzlich Führungskräfte werden. Darüber,...

    Warum Teams scheitern - obwohl alle nett sind

Warum Teams scheitern - obwohl alle nett sind

‧ 12m 12s

Der Begriff “Team” gehört zu den meistbenutzten Wörtern der Arbeitswelt. Kaum eine Stellenanzeige kommt ohne ihn aus. Doch was macht ein gutes Team wirklich aus?

    Status entscheidet oft mehr als Argumente

Status entscheidet oft mehr als Argumente

‧ 12m 8s

Status hat wenig mit Hierarchie zu tun.

Warum wirken manche Menschen souverän, obwohl sie wenig sagen?

Warum verlieren andere ihre Wirkung, obwohl sie fachlich völlig recht haben?

In dieser Folge geht es um die unsichtbaren Dynamiken zwischen Menschen. Um Führung, Einfluss, Unsicherheit und die Frage, warum Respekt oft weniger mit Macht als mit innerer Sicherheit zu tun hat.

Anhand von Erfahrungen aus Theater, Unternehmenspraxis und Führung zeige ich, wie Status entsteht, warum wir unter Druck oft Wirkung verlieren und weshalb echte Autorität selten laut ist.

Eine Folge über Verhalten, innere Sicherheit und die Freiheit, nicht immer stark wirken zu müssen.