“Wir sind situative Wesen.”

Shownotes

Wie lernt man, zu spielen, ohne vorher zu wissen, was herauskommt?

Wie schafft man Räume, in denen Menschen riskieren können, schlecht zu sein?

Und wie viel Sicherheit braucht Spiel überhaupt?

Mit Alexander Simon spreche ich über professionelles Schauspiel, Lehre, Angst, Feedback, Generationenwandel und die Frage, warum Spiel nicht bedeutet, beliebig zu sein.

Alexander beschreibt Schauspiel als Übungsberuf. Er erzählt, warum viele Varianten verworfen werden müssen, warum Feedback die Arbeit und nicht den Menschen bewerten sollte und wie sich junge Schauspielerinnen und Schauspieler verändert haben.

Besonders spannend wird es dort, wo wir den Theaterraum verlassen.

Denn viele Prinzipien lassen sich direkt auf Alltag, Führung und Konflikte übertragen:

Position verändern. Status verändern. Eine andere Reaktion ausprobieren. Wahrnehmen, was passiert. Und dadurch wieder handlungsfähig werden.

Ein zentraler Satz des Gesprächs:

“Wir sind situative Wesen."

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